In den meisten Jäger-und-Sammler-Kulturen haben die Sammler*innen den Großteil der Nahrung beschafft

In den meisten Jäger-und-Sammler-Kulturen haben die Sammler*innen den Großteil der Nahrung beschafft

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»Nur bei arktischen Völkern haben die Ethnografen Jäger-Sammler-Populationen gefunden, die mehr als die Hälfte ihres Kalorienbedarfs über die Jagd decken. Von den gemäßigten bis zu den tropischen Zonen erbringt die Arbeit der Sammlerinnen typischerweise rund 70 Prozent der Nahrung ihrer Gruppe. Sehr wahrscheinlich haben auch in den Klans der Altsteinzeit die weiblichen Mitglieder für mehr als die Hälfte des Lebensunterhalts gesorgt. Darin steckt ebenfalls erhebliches Potenzial für eine Vormachtstellung – für eine ›Nahrungsmacht‹, wenn man so will.«

Quelle

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